Vorteile von Bildschirmen mit Mikrolinsen
MLA oder ausgesprochen Micro Lens Array, ist eine Display-Technologie, bei der mikroskopisch kleine Linsen zwischen Glas und OLED-Panel eingesetzt werden. Zu den Vorteilen gehört eine deutlich hellere Ausgabe des Bildschirms, da sie die eingeschlossene Leuchtdichte zwischen Glas und Panel reduziert und diese effektiv projiziert. Gleichzeitig wird dadurch der Stromverbrauch gesenkt und die Akkulaufzeit der Geräte verlängert.
Anders als bei Fernsehern und Monitoren, die immer häufiger mit MLA-Displays ausgestattet sind, ist diese Technologie bei mobilen Geräten selten bis gar nicht zu sehen. Samsung hat mit dem Galaxy S22 Ultra damit begonnen, diese Technologie einzusetzen, aber bei den neueren Modellen hat sie sich bisher nicht vollständig durchgesetzt, möglicherweise aus zahlreichen Gründen wie unter anderem den Kosten.

Wie die südkoreanischen Zeitschrift The Elec berichtet, dass Apple darüber nachdenkt, das Mikrolinsen-Array in der zukünftigen iPhone-Serie einzusetzen. Es heißt, dass sowohl Samsung als auch LG dem Unternehmen aus Cupertino die Verwendung von MLA-OLED-Technologie vorgeschlagen hat und nur noch auf die Zustimmung von Apple warten.
Die Entscheidung könnte jedoch noch von der angestrebten Produktionseffizienz der neuen Komponente abhängen. Sollte die OLED-Technologie jedoch jemals zum Einsatz kommen, werden das iPhone 16 und das iPhone 16 Pro die ersten sein, die davon profitieren.
Zusätzlich zu den helleren Displays sollen das iPhone 16 Pro und das iPhone 16 Pro Max Gerüchten zufolge mit einem etwas größeren Bildschirm ausgestattet sein. Das kleinere iPhone 16 Pro soll ein 6,3 Zoll großes Display haben, während das größere Premium-Modell ein 6,9 Zoll großes Panel besitzt. Trotz der Änderung könnte Apple die Abmessungen der beiden iPhones beibehalten.
Würdet Ihr Euch ein iPhone zulegen, wenn es mit diesen Hardware-Verbesserungen ausgestattet wird? Teilt uns Eure Antworten in den Kommentaren mit.
Quelle: The Elec
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