Die Apple Vision Pro könnte in China einen Rechtsstreit auslösen!

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Nach der Eröffnungskeynote auf der Apple WWDC 2023 redet die Welt nur noch über das Mixed-Reality-Headset mit dem Namen Apple Vision Pro. Auch in Shenzhen wird man in der Rechtsabteilung von Huawei aufmerksam die Präsentation der 3.500 US-Dollar teuren MR-Brille beobachtet haben. Denn Huawei hält die Markenrechte an dem von Apple verwendeten Namen seit dem 27. November 2021 inne. Das könnte Apple vor große Probleme stellen.


One more thing: Die Apple Vision Pro

Kaum jemand dürfte die Präsentation der – wenn es nach Fabi, Casi und Palle geht – ultimativen und einzig wahren Mixed-Reality-Brille, der Apple Vision Pro verpasst haben. Es wurde nur das Beste und Teuerste verbaut, was der VR/XR- und MR-Markt so hergibt. Das All-in-Ohne-Headset wird jedoch erst ab 2024 für schlappe 3.500 US-Dollar verkauft. Später sollen weitere Länder folgen. Was genau später und weitere Länder bedeutet, weiß vermutlich nicht einmal der Apple-CEO Tim Cook selbst.

Doch wie sich nun herausstellt, könnte Apple noch vor ein paar entscheidenden Problemen stehen, über die sich die Rechtsabteilung in Cupertino wohl nicht ausreichend informiert hat. Denn ausgerechnet Huawei – der Endgegner der US und A besitzt bei der China National Intellectual Property Administration (CNIPA) unter der Markennummer 38242888 die Namensrechte an "Vision". Und das nicht in der Kategorie der Smartphones, sondern der internationalen Klassifikation 9 für LCD-Fernseher, auf dem Kopf tragende Virtual-Reality-Geräte und Funkgeräte.

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Bekommt Apple mit seiner Vision Pro Probleme mit Huawei und seinem Vision Glass? / © Huawei | edit by nextpit

Der chinesische Konzern vertreibt unter der Marke "Huawei Vision"-Smart-TV-Geräte und eben die Huawei Vision Glass. Eine smarte Brille, welche mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 px und Micro-OLED-Technologie eine Bildschirmdiagonale von 120 Zoll simuliert. Wenn Apple also seine Vision Pro auch in China verkaufen möchte, könnten gewisse Komplikationen entstehen.

Das einfachste wäre für Apple vermutlich eine kurzfristige Änderung des Namens der Apple Vision Pro bei einer geplanten Markteinführung in China. Doch das ist in der Regel nicht die Markenstrategie des Konzerns aus Cupertino. Bleibt also im Grunde nur ein Lizenzabkommen mit Huawei, da der Konzern die Namensrechte noch bis zum 27. November 2031 besitzt.

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Was sagt Ihr zu dem allgemeinen Spektakel der Apple Vision Pro? Eine VR/MR-Brille, wie wir sie schon bei unseren Standalone-VR-Brillen getestet und verglichen haben oder ein Quantensprung, der Geschichte schreiben wird. Eure Meinung wie immer runter in die Kommentare! Ich bis schon sehr gespannt, wie Ihr das seht. Denn ich muss mich in der nextpit-Redaktion gegen die ganzen Apple-Fan-Boys and Girls schlagen!

Via: Golem Quelle: CNIPA

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