Samsung: Android-Updates künftig noch schneller?

3 Min Lesezeit 3 min 10 Kommentare 10
No Ad to show

Samsung entwickelt sich bei den Android-Updates für seine Galaxy-Smartphones mehr und mehr zum Musterschüler. Jetzt plant man offensichtlich einen Strategiewechsel, der zumindest in Europa für noch flottere Updates sorgen könnte. 


  • Samsung plant einem Bericht zufolge, in Europa bei Firmware-Updates auf landesspezifische Versionen zu verzichten
  • Der europaweit einheitliche Code soll bereits bei der Galaxy-S22-Reihe, dem Galaxy A53, A33 und A13 zum Einsatz kommen

Der Smartphone-Gigant Samsung mausert sich bei den Android-Updates mehr und mehr zum Branchenprimus. 2021 kündigte man an, nicht nur drei Jahre lang Android-Updates zu liefern, sondern für viele Modelle auch vier Jahre lang Sicherheitsupdates anzubieten. Und jetzt dürfen Samsung-Nutzer:innen in Europa auf flottere Updates hoffen. 

Einheitliche Firmware für Europa

Wie Galaxy Club berichtet, hat Samsung seine Update-Politik neu strukturiert und möchte künftig auf die CDC-Firmware (Country Specific Code) zugunsten eines einheitlichen Codes für Europa (EUX) verzichten. Aktuell plagen wir uns damit rum, dass ein Update zwar bereits in anderen europäischen Ländern verteilt wird, wir aber oft noch wochenlang warten müssen. 

Beim Galaxy Z Fold 3 setzt Samsung bereits auf den EUX-Code / © NextPit

Der Vollständigkeit halber sollte hier erwähnt werden, dass Samsung in diese Richtung bereits mit den ersten Geräten aufgebrochen ist. Angefangen mit dem Galaxy A52 und gefolgt von den Foldables Galaxy Flip 3 und Galaxy Fold 3 hat das Unternehmen bereits auf diese einheitliche Firmware gesetzt. 

No Ad to show

Weiterlesen zum Thema:


Jetzt möchte man diesen Kurs also deutlich ausweiten und alle kommenden Modelle – der Bericht erwähnt die neuen Galaxy-Modelle der A- bzw. S-Klasse – auf den einheitlichen EUX-Code umstellen. Galaxy Club konnte das aktuell zumindest schon mal für die S22-Reihe sowie für das A13, A33 und A53 verifizieren.

Der Vorteil dieser Vereinheitlichung liegt auf der Hand: Muss Samsung nicht landesspezifisch arbeiten, spart das Zeit – und wir profitieren von flotteren Updates. Unterm Strich könnte das die Dinge auch über Europa hinaus beschleunigen, wenn weniger Personal für zu viele Firmware-Versionen gebunden wird. 

No Ad to show
  • Lest auch: Android 12: Diese Smartphones dürfen mit dem Update rechnen

Bekommen wir wirklich schnellere Updates? 

Das muss die Zeit zeigen. Die europäischen Updates auf Android 12 wurden für Samsungs Foldables ein klein wenig später ausgeliefert als in anderen Regionen. Das kann daran liegen, dass sich das neue System erst noch eingrooven muss – oder dass Samsung gründlicher prüft, bevor man die Updates auf einmal an sehr viele Nutzer:innen ausrollt. 

Bei Sam Mobile hat man dazu noch einen weiteren spannenden Gedanken. Dort heißt es nämlich: 

Darüber hinaus könnte die Verringerung der Anzahl der CSC-Firmwareversionen es Kunden in mehr Ländern ermöglichen, an frühen Betaprogrammen für zukünftige Updates teilzunehmen.  

Mehr Teilnehmende an den Betaprogrammen würde einhergehen mit einer größeren Wahrscheinlichkeit, eventuelle Bugs schneller finden und ausmerzen zu können. Auch das spräche dafür, dass Samsung das Tempo bei künftigen Updates seiner OneUI anziehen könnte. Uns soll es recht sein! 

No Ad to show

Was denkt Ihr über Samsungs Kurs? Sind die Südkoreaner damit auf dem richtigen Weg, oder hadert Ihr mit der Update-Politik? Schreibt es uns in die Kommentare.

 
No Ad to show
>
No Ad to show
MEHR ANZEIGEN

Kommentare

Kommentare

Beim Laden der Kommentare ist ein Fehler aufgetreten.

No Ad to show