Brandgefahr: Tausende Autos müssen in die Werkstatt


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Schon mitbekommen? Es gibt einen neuen Rückruf in der Automobilbranche. Mehr als 70.000 Fahrzeuge mit Plug-in-Hybrid-Antrieb müssen in die Werkstatt, weil die Batterien unter Umständen einen Defekt haben können. Nach einem Check muss vielleicht sogar der ganze Energiespeicher ausgetauscht werden.
Zahlreiche PHEV-Modelle von Volvo betroffen
Dieses Mal handelt es sich um Autos von Volvo. Der schwedische Hersteller aus dem Geely-Konzern ruft weltweit über 73.000 Modelle mit PHEV-Antrieb zurück, berichtet das Fachmagazin „Auto Motor Sport“. In Deutschland sind von dem Rückruf fast 5.000 Autos betroffen. Konkret geht es um die Modelle S60, V60, S90, V90, XC60 und XC90, die zwischen 2020 und 2022 gebaut wurden.
Das Problem ist, dass bei den von LG gefertigten Batterien, die im Hybridsystem der Autos verbaut sind, bei der Produktion etwas schiefgelaufen sein kann. Und das kann zu einem internen Kurzschluss führen. Dieser Kurzschluss kann dann wiederum ein höheres Brandrisiko und somit eine enorme Gefahr für das ganze Fahrzeug bedeuten. Die betroffenen Batterien wurden zwischen Juni 2019 und November 2021 hergestellt.
Alle, die einen betroffenen Wagen in Deutschland fahren, bekommen in den nächsten Wochen Post vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA). In dem Brief steht dann, dass Ihr mit eurem Auto in eine Volvo-Werkstatt fahren sollt, damit dort das Hybridsystem und die Batterie überprüft werden können. Wenn im Rahmen dieses Checks ein Zellendefekt festgestellt wird, gibt es eine komplett neue Batterie – für Euch natürlich kostenlos. Wenn beim Check keine Auffälligkeiten registriert werden, bekommen die Autos eine neue Software. Die soll helfen, mögliche Probleme in Zukunft schneller zu erkennen.
Warnung: Betroffene Plug-in-Hybride nicht mehr aufladen
Falls Ihr eines der oben genannten Volvo-Modelle fahrt, solltet Ihr Euren Wagen ab sofort übrigens lieber nicht mehr an der Steckdose oder an einer Ladesäule aufladen, bis Ihr in der Werkstatt wart. Das verringert mögliche Gefahren, die von dem Batterieproblem ausgehen könnten. In der Rückrufdatenbank vom KBA steht der neue Rückruf im Moment noch nicht. In den USA berichten die Medien, dass die Probleme besonders dann auftreten, wenn die Batterie bei den betroffenen Autos voll geladen ist und der Wagen parkt. In den USA sind knapp 7.500 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen.
Quelle: Auto Motor Sport
Wieder Clickbait: Ersetze Autos durch Volvo im Titel, dann lesen es die Betroffenen eher und Ihr rettet Leben