Apple Vision Pro

Apple hat auf der WWDC 2023 endlich die lange erwartete Brille vorgestellt: die Apple Vision Pro!
Release: Wann kommt die Apple Vision Pro (Apple Glass) raus?
So großzügig der Weihnachtsmann dieses Jahr auch sein mag: Unterm Christbaum wird die Brille dieses Jahr nicht liegen. Denn Apple wird die Vision Pro erst Anfang 2024 auf den Markt bringen.
Farben & Design: So sieht die Apple Vision Pro (Apple Glass) aus
In der Apple Vision Pro kulminiert das Design, das Apple die vergangenen Jahre vorangetrieben hat. Ihr findet zahlreiche Muster wieder, von den matt-glatten Metalloberflächen natürlich bis hin zur "Käsereibe", die bei den Mac-Pro-Modellen immer wieder für Belustigung gesorgt hat. Damit sieht die Mixed-Reality-Brille aus, als hätte man Stable Diffusion gebeten, eine High-End-Skibrille von Apple designen zu lassen. Oder so.

Preis: So viel kostet die Apple Vision Pro (Apple Glass)
Die erste Brille von Apple wird zudem kein Schnäppchen: In den USA ruft Apple stolze 3.600 Dollar für die Brille auf! Damit richtet sie sich an Early Adopter, Developer und Business-User – und ist noch einmal ein ganzes Stück teuer als ursprünglich vermutet. In Deutschland wird die Brille vermutlich hart an der 4.000-Euro-Marke kratzen. Puh.
Apple Vision Pro (Apple Glass): Specs und technische Daten
Apple verzichtet bei der Vision Pro auf Controller in den Händen. Stattdessen soll sich die Brille ausschließlich per Sprache, Augenbewegungen und Handgesten steuern lassen. Darüber hinaus gibt es an der Brille eine digitale Krone, mit der Ihr zwischen Virtual Reality und Augmented Reality umschalten könnt. Ihr blendet damit also Eure Umgebung ein oder aus. Gleichzeitig kann Eure Umwelt auch sehen, ob Ihr gerade durch die Brille nach draußen blickt oder nicht.
Als Betriebssystem kommt visionOS zum Einsatz, Apples neues (und erstes) 3D-Betriebssystem. Hier laufen altbekannte Apps, sodass Ihr die Brille beispielsweise nicht absetzen müsst, um einen FaceTime-Call zu starten, in dem Ihr dann natürlich direkt als virtueller 3D-Avatar repräsentiert werdet. Dazu scannt das Headset sogar Euer Gesicht.

Um die Rechenpower kümmert sich ein Apple M2 – plus ein neuer R1-Chip, der sich insbesondere um das Handling der ganzen Kameras und aufwändigen Sensoren kümmert. Apple zufolge soll es so möglich sein, eine nahezu latenzfreie Darstellung auf die Brille zu bringen. Das sei insbesondere wichtig, damit den Trägern auch bei langer Nutzung nicht schlecht werde. Wir sind auf jeden Fall schon unfassbar gespannt auf ein erstes Hands-on – oder Heads-on!
Zum Start sind direkt wichtige Partner mit dabei – von Videocall-Plattformen wie Zoom bis hin zu Content-Studios wie Disney. Damit sieht es aus, als könne Apple direkt das Content-Problem lösen, das jeden Hersteller beim Einstieg in ein neues Ökosystem plagt.