Ray-Ban-Brille mit Display und mehr Power: AR für die Massen
In anderen Sprachen lesen:
Bevor Meta (ehemals Facebook/ehemals Oculus) eine Partnerschaft mit Qualcomm einging, um seine Standalone-VR- und MR-Brillen mit intelligenten Prozessoren zu versorgen, hat das Unternehmen versucht, eigene Chipsätze zu entwickeln. Meta hat bestätigt, dass es MediaTek mit der Herstellung von SoCs für seine zukünftigen AR-Brillen (Augmented Reality) beauftragt hat – darunter vielleicht auch der Nachfolger der Ray-Ban Meta Smart Glasses.
- Auf keinen Fall verpassen: Ray-Ban Meta Smartglasses im Test
Die Ray-Ban 3 mit MediaTek-SoC und Display
Die Zusammenarbeit zwischen dem taiwanesischen Chiphersteller und dem Eigentümer von Facebook wurde auf der kürzlich abgehaltenen MediaTek-Summit bekannt gegeben. Auf der gleichen Veranstaltung wurde auch das neue Flaggschiff, der MediaTek-9300-SoC angekündigt.
Abgesehen von der Initiative werden viele Details noch unter Verschluss gehalten. Klar ist nur, dass Meta MediaTek dabei helfen wird, das Metaverse-fähige Silizium zu entwickeln, das die kommende Smart-, bzw. AR-Glasses antreiben wird. Es ist sogar möglich, dass die dritte Generation der Ray-Ban Meta mit Augmented-Reality-Funktionen und Display ausgestattet sein wird. Eine Funktion, die wir aufgrund des verbauten "Snapdragon AR1 Gen 1"-Prozessor bereits in dem aktuellen Modell vermutet haben. Es wäre dann vermutlich eine Weiterentwicklung der aktuellen Kamera bestückten Ray-Ban Meta.
Gerüchten zufolge plant Meta, im Jahr 2025 eine Smart Glasses mit einem "Sucher"-Display und integrierten KI-Funktionen auf den Markt zu bringen. Es ist also wahrscheinlich, dass es sich hierbei um die dritte Generation oder die Ray-Ban Meta Smartglasses 3 handeln wird.
Vor Meta war MediaTek bereits kein Unbekannter, wenn es um die Herstellung von AR/VR-Chipsätzen ging. Das taiwanesische Unternehmen hat den integrierten Prozessor entwickelt, der Sonys PSVR-2-VR-Headset für die PlayStation 5 antreibt. Außerdem hat das Unternehmen 2018 mit Google vereinbart, MediaTek-Chips für AR-Anwendungen in Mobiltelefonen zu verwenden.
Derzeit wird die Ray-Ban Meta Smartglasses von der Snapdragon-AR1-Plattform von Qualcomm angetrieben und die meisten Funktionen des Wearables beschränken sich auf das Aufnehmen von Fotos und Videos ohne augmentierte Anwendungen für ein Display. Es wäre also interessant zu erfahren, warum Meta bei der Wahl des Chipsets für seine kommende AR-Brille von Qualcomm zu MediaTek wechselt oder zumindest letzteren als weiteren Anbieter hinzufügt.
Würdet Ihr die AR-Brille von Meta in Zukunft eher kaufen als eine VR-Brille? Sagt uns gern Eure Meinung zu dem Thema unten in den Kommentaren.
Via: The Verge
Empfohlener redaktioneller Inhalt
Mit Deiner Zustimmung wird hier ein externer Inhalt geladen.
Mit Klick auf den oben stehenden Button erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Dir externe Inhalte angezeigt werden dürfen. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Mehr Infos dazu findest Du in unserer Datenschutzerklärung.