Handyversicherung: Wann sie sich lohnt und worauf Ihr achten solltet


Für viele gehört das Smartphone zu den wichtigsten Alltagsbegleitern. Doch ein unachtsamer Moment genügt, und das teure Gerät fällt zu Boden oder wird gestohlen. Mit einer Handyversicherung könnt Ihr Euch vor hohen Reparatur- oder Ersatzkosten schützen. Doch lohnt sich eine solche Absicherung tatsächlich?
Es wird immer wichtiger, dass das Smartphone zuverlässig funktioniert. Denn wir nutzen es, um mit Freunden oder der Familie in Kontakt zu bleiben, zum Bezahlen oder fürs Online-Banking. Fällt es hin oder wird es gestohlen, ist das nicht nur ärgerlich und schränkt Euch stark ein, sondern es kann auch richtig teuer werden. Eine Handyversicherung kann im Schadensfall hohe Kosten verhindern. Vor allem bei hochwertigen Geräten.
Davor schützt Euch eine Handyversicherung
Elektronische Geräte sind häufig die teuersten Besitztümer, die wir mit uns herumtragen. Ob Handy, Tablet oder Smartwatch – geht es kaputt oder wird es gestohlen, wird es schnell richtig teuer. Mit einer entsprechenden Versicherung schützt Ihr Euch jedoch genau hiervor. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn Ihr auf Euer Smartphone oder Tablet stark angewiesen seid oder Euch Euer Gerät öfter mal hinfällt. Auch wenn Ihr dazu neigt, Euer Handy versehentlich in der Öffentlichkeit liegenzulassen, kann es sich durchaus lohnen. Denn selbst vor Diebstahl kann eine solche Versicherung schützen. Sogar Wasserschäden sind häufig abgesichert. Ein Unfall beim Ausflug an den See oder ins Schwimmbad ist so nur noch halb so schlimm wie ohne Versicherung.
Es gibt viele verschiedene Anbieter für Handyversicherungen, unter anderem den Mobilfunkanbieter o2*. Hier könnt Ihr Smartphone, Tablet oder Smartwatch versichern und zahlt je nach Wert des Produkts einen monatlichen Beitrag zwischen 4,95 Euro und 19,95 Euro. Die Versicherung lässt sich nur für diese Gerätekategorien abschließen und nur dann, wenn die Produkte über o2 erworben wurden.
Die o2 Handyversicherung schützt Euch vor Display-, Bruch- und Sturzschäden bei Selbstverschulden sowie vor Flüssigkeits- und Wasserschäden. Aber auch bei Raub oder Einbruchdiebstahl seid Ihr hiermit auf der sicheren Seite und verhindert hohe Kosten. Besonders die Versicherung gegen Diebstahl ist ein echter Pluspunkt, der nicht zwangsläufig bei einer Handyversicherung inklusive ist. Oftmals wird hierfür ein zusätzlicher Aufpreis fällig.

Diesen Service bietet die Versicherung von o2
Praktisch: Auch Originalzubehör, welches im Lieferumfang enthalten war, wird mit abgesichert. Wenn Netzteil, Ladekabel oder Kopfhörer bereits beim Kauf dabei waren, übernimmt hier o2 also ebenfalls zum Großteil die Kosten für Reparaturen oder den Ersatz. Wichtig: Habt Ihr beim Erwerb eine Gratis-Zugabe erhalten, ist diese nicht mit versichert. Dafür werden aber sogar widerrechtlich entstandene Telefonkosten bis zu 2.000 Euro erstattet. So bleiben Euch nach einem Diebstahl sogar mögliche Folgekosten erspart. Cool ist zudem, dass die Versicherung ebenfalls Schäden abdeckt, die im Urlaub entstehen – und zwar weltweit. Gerade am Meer oder im Sporturlaub, wo Wasser leicht eindringen oder das Handy schnell mal aus der Tasche fallen kann, seid Ihr also ebenfalls abgesichert.
o2 bietet darüber hinaus eine schnelle Hilfe mit einem 24-Stunden-Austauschservice sowie optionaler Reparatur. Ihr sollt im Schadensfall grundsätzlich selbst die Wahl haben, wofür Ihr Euch entscheidet. Im Kleingedruckten steht allerdings, dass ersteres für 24 Stunden „nach der Regulierungsentscheidung (nach Vorlage aller benötigten Informationen) [...]“ gilt. Anschließend soll das Gerät am folgenden Werktag ersetzt werden. Der Prozess kann also tatsächlich etwas länger dauern als 24 Stunden, fix ist das Ganze aber trotzdem. Den Schaden könnt Ihr ganz leicht per Anruf oder rund um die Uhr im Online-Serviceportal melden.
Wie bei den meisten Versicherungen üblich, übernimmt der Anbieter aber nicht 100 Prozent der anfallenden Kosten. Entscheidet Ihr Euch für den 24-Stunden-Austauschservice, habt Ihr zehn Prozent Selbstbeteiligung. Wählt Ihr hingegen den Reparaturservice, müsst Ihr fünf Prozent der Kosten selbst übernehmen. Euer Anteil wird immer aus dem Gerätekaufpreis berechnet – ohne etwaige Rabatte, die den Gerätepreis beim Kauf verringert haben.

Handyversicherung: So teuer ist sie
Die monatlichen Kosten für die o2 Handyversicherung hängen dabei von dem Preis des jeweils zu versicherten Gerätes ab. Je teurer das Gerät in der Anschaffung ist, desto höher fällt also auch der monatliche Beitrag aus, den Ihr für den Schutz bezahlen müsst. Die genaue Monatsgebühr könnt Ihr bei o2 mit dem Beitragsrechner* einfach herausfinden. Je nach Gerät zahlt Ihr zwischen 4,95 Euro und 19,95 Euro pro Monat. Die Versicherung für ein Apple iPad Pro 13 M4 5G (512 GB) kostet etwa monatlich 19,95 Euro, während der Versicherungsschutz für ein Google Pixel 9 mit 128 GB jeden Monat 7,95 Euro kostet. Die Versicherung eines Samsung Galaxy A55 mit 128 GB kostet hingegen nur 4,95 Euro monatlich.
Unabhängig vom Gerät haben die Versicherungen immer eine Laufzeit von 24 Monaten. Danach sind sie monatlich kündbar. Sie lassen sich direkt beim Kauf des jeweiligen Gerätes im o2-Shop oder über die o2 Bestellhotline per Telefon buchen. Auch wenn Ihr Euch erst im Nachhinein für eine Versicherung entscheidet, ist das noch möglich. Bis zu 30 Tage habt Ihr nach dem Kauf Zeit, um den Schutz hinzuzubuchen.
Fazit: Wann lohnt sich eine Geräteversicherung und wann nicht?
Vor allem, wenn Ihr ein hochpreisiges Smartphone oder Tablet nutzt oder eine besonders hochwertige Smartwatch habt, kann sich eine entsprechende Geräteversicherung lohnen. Und auch Menschen mit wenig finanzieller Rücklage können von einer solchen Versicherung profitieren – vor allem, wenn sie stark auf das jeweilige Gerät angewiesen sind. Nutzt Ihr Smartphone und Tablet zudem oft ohne Hülle oder Displayschutz und seid eher tollpatschig veranlagt, kann sich eine solche Versicherung ebenfalls rentieren.
Weniger sinnvoll ist eine Handyversicherung hingegen bei günstigeren oder älteren Smartphones. Außerdem solltet Ihr checken, ob etwaige Schäden bereits von Eurer Haftpflicht- oder Hausratsversicherung abgedeckt sind. Denn doppelt versichern ist nicht nötig. Passt Ihr weiterhin gut auf Eure Geräte auf und schützt sie mit einer Hülle und einem Schutzglas, benötigt Ihr auch nicht zwingend eine Versicherung. Es hängt also ganz von Eurer finanziellen Situation, Eurem individuellen Nutzungsverhalten und sonstigen Versicherungen ab, ob eine zusätzliche Handyversicherung sinnvoll für Euch ist oder nicht.
Jetzt seid Ihr gefragt: Was haltet ihr von Handyversicherungen und nutzt Ihr selbst bereits eine? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen nextpit und o2. Auf die redaktionelle Meinung von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinen Einfluss.
Vernetzte und internetfähige Geräte kann man auch z.b. bei der Hausratversicherung für 1,95 € im Monat in die Hausratversicherung integrieren . Damit sind alle Geräte versichert egal wieviele es sind . Bei meiner heißt das Smart Home sind sogar Hackerangriffe und Eigenverschulden , grobfahrlässigkeit mitversichert . Also diese Einzel Versicherungen für teuer Geld ist nicht notwendig und viel zu teuer .
Ohne den Artikel gelesen zu haben: Hülle ist die halbe Miete