Topthemen

Handyversicherung: Wann sie sich lohnt und worauf Ihr achten solltet

Handyversicherung Wann sie sich lohnt und worauf du achten solltest
© Wild Carpathians, shutterstock.com

Für viele gehört das Smartphone zu den wichtigsten Alltagsbegleitern. Doch ein unachtsamer Moment genügt, und das teure Gerät fällt zu Boden oder wird gestohlen. Mit einer Handyversicherung könnt Ihr Euch vor hohen Reparatur- oder Ersatzkosten schützen. Doch lohnt sich eine solche Absicherung tatsächlich?

Es wird immer wichtiger, dass das Smartphone zuverlässig funktioniert. Denn wir nutzen es, um mit Freunden oder der Familie in Kontakt zu bleiben, zum Bezahlen oder fürs Online-Banking. Fällt es hin oder wird es gestohlen, ist das nicht nur ärgerlich und schränkt Euch stark ein, sondern es kann auch richtig teuer werden. Eine Handyversicherung kann im Schadensfall hohe Kosten verhindern. Vor allem bei hochwertigen Geräten.

Davor schützt Euch eine Handyversicherung 

Elektronische Geräte sind häufig die teuersten Besitztümer, die wir mit uns herumtragen. Ob Handy, Tablet oder Smartwatch – geht es kaputt oder wird es gestohlen, wird es schnell richtig teuer. Mit einer entsprechenden Versicherung schützt Ihr Euch jedoch genau hiervor. Das kann sich besonders dann lohnen, wenn Ihr auf Euer Smartphone oder Tablet stark angewiesen seid oder Euch Euer Gerät öfter mal hinfällt. Auch wenn Ihr dazu neigt, Euer Handy versehentlich in der Öffentlichkeit liegenzulassen, kann es sich durchaus lohnen. Denn selbst vor Diebstahl kann eine solche Versicherung schützen. Sogar Wasserschäden sind häufig abgesichert. Ein Unfall beim Ausflug an den See oder ins Schwimmbad ist so nur noch halb so schlimm wie ohne Versicherung.

Es gibt viele verschiedene Anbieter für Handyversicherungen, unter anderem den Mobilfunkanbieter o2*. Hier könnt Ihr Smartphone, Tablet oder Smartwatch versichern und zahlt je nach Wert des Produkts einen monatlichen Beitrag zwischen 4,95 Euro und 19,95 Euro. Die Versicherung lässt sich nur für diese Gerätekategorien abschließen und nur dann, wenn die Produkte über o2 erworben wurden.

Die o2 Handyversicherung schützt Euch vor Display-, Bruch- und Sturzschäden bei Selbstverschulden sowie vor Flüssigkeits- und Wasserschäden. Aber auch bei Raub oder Einbruchdiebstahl seid Ihr hiermit auf der sicheren Seite und verhindert hohe Kosten. Besonders die Versicherung gegen Diebstahl ist ein echter Pluspunkt, der nicht zwangsläufig bei einer Handyversicherung inklusive ist. Oftmals wird hierfür ein zusätzlicher Aufpreis fällig.

Das deckt die o2 Handyversicherung ab
Das deckt die o2 Handyversicherung ab / © o2

Diesen Service bietet die Versicherung von o2

Praktisch: Auch Originalzubehör, welches im Lieferumfang enthalten war, wird mit abgesichert. Wenn Netzteil, Ladekabel oder Kopfhörer bereits beim Kauf dabei waren, übernimmt hier o2 also ebenfalls zum Großteil die Kosten für Reparaturen oder den Ersatz. Wichtig: Habt Ihr beim Erwerb eine Gratis-Zugabe erhalten, ist diese nicht mit versichert. Dafür werden aber sogar widerrechtlich entstandene Telefonkosten bis zu 2.000 Euro erstattet. So bleiben Euch nach einem Diebstahl sogar mögliche Folgekosten erspart. Cool ist zudem, dass die Versicherung ebenfalls Schäden abdeckt, die im Urlaub entstehen – und zwar weltweit. Gerade am Meer oder im Sporturlaub, wo Wasser leicht eindringen oder das Handy schnell mal aus der Tasche fallen kann, seid Ihr also ebenfalls abgesichert.

o2 bietet darüber hinaus eine schnelle Hilfe mit einem 24-Stunden-Austauschservice sowie optionaler Reparatur. Ihr sollt im Schadensfall grundsätzlich selbst die Wahl haben, wofür Ihr Euch entscheidet. Im Kleingedruckten steht allerdings, dass ersteres für 24 Stunden „nach der Regulierungsentscheidung (nach Vorlage aller benötigten Informationen) [...]“ gilt. Anschließend soll das Gerät am folgenden Werktag ersetzt werden. Der Prozess kann also tatsächlich etwas länger dauern als 24 Stunden, fix ist das Ganze aber trotzdem. Den Schaden könnt Ihr ganz leicht per Anruf oder rund um die Uhr im Online-Serviceportal melden.

Wie bei den meisten Versicherungen üblich, übernimmt der Anbieter aber nicht 100 Prozent der anfallenden Kosten. Entscheidet Ihr Euch für den 24-Stunden-Austauschservice, habt Ihr zehn Prozent Selbstbeteiligung. Wählt Ihr hingegen den Reparaturservice, müsst Ihr fünf Prozent der Kosten selbst übernehmen. Euer Anteil wird immer aus dem Gerätekaufpreis berechnet – ohne etwaige Rabatte, die den Gerätepreis beim Kauf verringert haben.

Wenn Ihr Euch für die Reparatur entscheidet, habt Ihr nur 5 % Selbstbeteiligung
Wenn Ihr Euch für die Reparatur entscheidet, habt Ihr nur 5 % Selbstbeteiligung / © o2

Handyversicherung: So teuer ist sie

Die monatlichen Kosten für die o2 Handyversicherung hängen dabei von dem Preis des jeweils zu versicherten Gerätes ab. Je teurer das Gerät in der Anschaffung ist, desto höher fällt also auch der monatliche Beitrag aus, den Ihr für den Schutz bezahlen müsst. Die genaue Monatsgebühr könnt Ihr bei o2 mit dem Beitragsrechner* einfach herausfinden. Je nach Gerät zahlt Ihr zwischen 4,95 Euro und 19,95 Euro pro Monat. Die Versicherung für ein Apple iPad Pro 13 M4 5G (512 GB) kostet etwa monatlich 19,95 Euro, während der Versicherungsschutz für ein Google Pixel 9 mit 128 GB jeden Monat 7,95 Euro kostet. Die Versicherung eines Samsung Galaxy A55 mit 128 GB kostet hingegen nur 4,95 Euro monatlich.

Unabhängig vom Gerät haben die Versicherungen immer eine Laufzeit von 24 Monaten. Danach sind sie monatlich kündbar. Sie lassen sich direkt beim Kauf des jeweiligen Gerätes im o2-Shop oder über die o2 Bestellhotline per Telefon buchen. Auch wenn Ihr Euch erst im Nachhinein für eine Versicherung entscheidet, ist das noch möglich. Bis zu 30 Tage habt Ihr nach dem Kauf Zeit, um den Schutz hinzuzubuchen.

Fazit: Wann lohnt sich eine Geräteversicherung und wann nicht?

Vor allem, wenn Ihr ein hochpreisiges Smartphone oder Tablet nutzt oder eine besonders hochwertige Smartwatch habt, kann sich eine entsprechende Geräteversicherung lohnen. Und auch Menschen mit wenig finanzieller Rücklage können von einer solchen Versicherung profitieren – vor allem, wenn sie stark auf das jeweilige Gerät angewiesen sind. Nutzt Ihr Smartphone und Tablet zudem oft ohne Hülle oder Displayschutz und seid eher tollpatschig veranlagt, kann sich eine solche Versicherung ebenfalls rentieren.

Weniger sinnvoll ist eine Handyversicherung hingegen bei günstigeren oder älteren Smartphones. Außerdem solltet Ihr checken, ob etwaige Schäden bereits von Eurer Haftpflicht- oder Hausratsversicherung abgedeckt sind. Denn doppelt versichern ist nicht nötig. Passt Ihr weiterhin gut auf Eure Geräte auf und schützt sie mit einer Hülle und einem Schutzglas, benötigt Ihr auch nicht zwingend eine Versicherung. Es hängt also ganz von Eurer finanziellen Situation, Eurem individuellen Nutzungsverhalten und sonstigen Versicherungen ab, ob eine zusätzliche Handyversicherung sinnvoll für Euch ist oder nicht.

Jetzt seid Ihr gefragt: Was haltet ihr von Handyversicherungen und nutzt Ihr selbst bereits eine? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!


Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation zwischen nextpit und o2. Auf die redaktionelle Meinung von nextpit hat diese Zusammenarbeit keinen Einfluss.

Samsungs aktuelle Klapphandys der Galaxy-Z-Fold- und Galaxy-Z-Flip-Serien

  Fold 2023 Fold 2022 Fold 2021 Flip-Phone 2023 Flip-Phone 2022 Flip-Phone 2021
Produkt
Bild Samsung Galaxy Z Fold 5 Product Image Samsung Galaxy Z Fold 4 Product Image Samsung Galaxy Z Fold 3 Product Image Samsung Galaxy Z Flip 5 Product Image Samsung Galaxy Z Flip 4 Product Image Samsung Galaxy Z Flip 3 Product Image
Bewertung
Zum Test: Samsung Galaxy Z Fold 5
Zum Test: Samsung Galaxy Z Fold 4
Zum Test: Samsung Galaxy Z Fold 3
Zum Test: Samsung Galaxy Z Flip 5
Zum Test: Samsung Galaxy Z Flip 4
Zum Test: Samsung Galaxy Z Flip 3
Preis (UVP)
  • ab 1.899 €
  • ab 1.799 €
  • ab 1.799 €
  • ab 1.199 €
  • ab 1.099 €
  • ab 1.049 €
Preisvergleich
nextpit erhält bei Einkäufen über die markierten Links eine Kommission. Dies hat keinen Einfluss auf die redaktionellen Inhalte, und für Euch entstehen dabei keine Kosten. Mehr darüber, wie wir Geld verdienen, erfahrt Ihr auf unserer Transparenzseite.
Zu den Kommentaren (2)
Felix Kemper

Felix Kemper
Redakteur

Felix ist Redakteur bei beebuzz media. Von gesponserten Testberichten, News und Ratgebern bis hin zu Deals und Angeboten schreibt er über alle möglichen Produkte und Apps der Technikwelt. Nach seinem Studium in Technikjournalismus/PR, Praktika beim Radio und Fernsehen sowie diversen freiberuflichen Projekten, startete er 2020 bei inside digital. Seit der Fusion von nextpit und inside digital, schreibt er für beide Portale. An freien Tagen und am Feierabend geht er gerne in die Natur, kocht oder unternimmt etwas mit Freunden.

Felix Kemper kennt sich mit folgenden Themengebieten aus:

Zum Autorenprofil
Hat Dir der Artikel gefallen? Jetzt teilen!
Empfohlene Artikel
Neueste Artikel
Push-Benachrichtigungen Nächster Artikel
2 Kommentare
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!
Neuen Kommentar schreiben:
Alle Änderungen werden gespeichert. Änderungen werden nicht gespeichert!

  • Jörg W. 64
    Jörg W. vor 2 Tagen Link zum Kommentar

    Vernetzte und internetfähige Geräte kann man auch z.b. bei der Hausratversicherung für 1,95 € im Monat in die Hausratversicherung integrieren . Damit sind alle Geräte versichert egal wieviele es sind . Bei meiner heißt das Smart Home sind sogar Hackerangriffe und Eigenverschulden , grobfahrlässigkeit mitversichert . Also diese Einzel Versicherungen für teuer Geld ist nicht notwendig und viel zu teuer .


  • 22
    Wohlgeboren vor 2 Tagen Link zum Kommentar

    Ohne den Artikel gelesen zu haben: Hülle ist die halbe Miete

VG Wort Zählerpixel