Jackery Explorer 2000 v2 im Test: Camping-Powerstation mit 2.000 Watt
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Neues von Jackery! Die beliebte Explorer 2000 erhält ein Facelift und präsentiert sich mit mehr Leistung, einer höheren Kapazität und App-Support. Im ausführlichen Test schauen wir uns die Upgrades genauer an und verraten wie sich die tragbare Powerstation mit über 2.000 W in der Praxis schlägt.
Pro
- Optimales Transportdesign
- Hocheffiziente Powerstation
- Konstante Ausgangsleistung von 2.200 W
Contra
- Nicht alle Anschlüsse abgedeckt
- App ist wenig intuitiv
- Nur 400 W Solarladen möglich
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Preis und Verfügbarkeit
Die Jackery Explorer ist ab sofort im Handel erhältlich und kostet nach unverbindlicher Preisempfehlung 1.599 Euro. Bis zum 3. März gibt es sie für 1.099 Euro. Die Powerstation wird bei Amazon und im offiziellen Jackery-Onlineshop verkauft. Wer zwischen dem 21. Februar und dem 4. März mit dem Code "nextpit" eine Explorer 2000 v2 im offiziellen Jackery-Online-Shop kauft, erhält zusätzlich 5 Prozent Rabatt!
Hinweis: Dieser Artikel ist aus einer Kooperation zwischen nextpit und Jackery entstanden. Diese Zusammenarbeit beeinflusst wie gewöhnlich in keiner Weise die redaktionelle Meinung und Testnote von nextpit.
Jackery Explorer 2000 v2: Anschlüsse und Verarbeitung
Die Jackery Explorer 2000 v2 sieht dem Vorgänger zum Verwechseln ähnlich. Wir haben es weiterhin Jackery-typisch mit einem orange-schwarzen Design zu tun. Mir persönlich gefällt der Look.
Anschlüsse und Verarbeitung | |
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Anschlüsse |
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Gewicht |
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Maße |
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Auch wenn die Powerstation 17,5 kg wiegt, finde ich, hat sie den Titel als tragbare Powerstation redlich verdient. Denn laut Herstellerangabe ist die Jackery Explorer 2000 v2 im Vergleich zu herkömmlichen 2-kWh-Modellen 41 Prozent kompakter und 36 Prozent leichter. Wie alle Powerstations von Jackery hat auch die Explorer 2000 v2 einen klappbaren Tragegriff. Eure Beifahrer werden die Powerstation lieben: Durch das quadratische Design können im Kofferraum Bierkästen auf der Jackery-Powerstation gestapelt werden. So spart Ihr Euch Platz für den Mini-Fernseher, um die Bundesliga-Konferenz nicht zu verpassen.
Die Anschluss-Palette ist akzeptabel. Nicht mehr und nicht weniger. Jackery verpasst dem Modell nur zwei Schuko-Steckdosen, mit einer maximalen Ausgangsleistung von 2.200 W. Daneben gibt es zwei USB-C-Anschlüsse (1x mit 100 W und 1x mit 30 W) sowie einen USB-A-Anschluss. Da sich Jackery einen Namen unter Camping-Fans gemacht hat, verwundert es, dass nicht alle Anschlüsse der Powerstation mit Abdeckungen geschützt sind. Gleiches gilt unterdessen für die Zugänge, um sie aufzuladen. Auch hier verzichtet der Hersteller auf Schutzabdeckungen.
Wie üblich gibt es an der Vorderseite einen Mini-Bildschirm für die Angaben rund um die Ein- und Ausgangsleistung. Ein Blick genügt auch, um zu sehen, wie lange die Powerstation angeschlossene Geräte noch mit Strom versorgen kann oder wie viel Zeit der Ladevorgang in Anspruch nimmt.
Jackery-App: Stagnation statt Innovation
Wer die Powerstation nicht per Tastenlayout am Gerät steuern möchte, kann auf die Jackery-App zurückgreifen. Hier müsst Ihr Euch einen Account mit Eurer E-Mail-Adresse erstellen. Jetzt noch eine WLAN- und Bluetoothverbindung herstellen und das Koppeln ist geschafft.
Jackery-App und smarte Funktionen | |
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Eingangsleistung über Hausnetz |
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Lade-/Entlade-Limit |
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Leistungserhöhung |
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Wer bereits vertraut ist mit Powerstations von Jackery, weiß, dass die App minimalistisch gehalten ist. Ich finde sie nicht intuitiv. Es gibt keine neuen Funktionen. Sowohl die vorhandenen Features als auch das gesamte Layout der App sind seit dem ersten Jackery-Modell mit App-Unterstützung unverändert. Das machen Hersteller wie Bluetti oder EcoFlow deutlich besser.
Versteht mich nicht falsch, die Basics hat die App drauf. Angefangen im Startmenü, wo die Ein- und Ausgangsleistung angezeigt wird. Im gleichen Bereich kann jede Stromzufuhr individuell gesteuert werden. Das Hauptmenü spiegelt den Bildschirm des Geräts wider. Hier entnehmt Ihr dem Gerät die gleichen Infos.
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Die weiteren Einstellungen halten Anpassungen rund um den Lademodus und die Akku-Einstellungen für Nutzer parat. Mit dem ersten Feature legt Ihr die Ladegeschwindigkeit des Geräts fest. Im Zuge der Akkuanpassung entscheidet Ihr, bis zu welchem Prozentsatz die Powerstation ge- und entladen werden soll.

Insgesamt ist es eine minimalistische Software mit allen Funktionen, die Nutzer beim Camping gut gebrauchen können. Wer die Powerstation allerdings daheim als Back-Up-Akku für das Balkonkraftwerk nutzen möchte, wird hier keine hilfreichen Funktionen vorfinden. Schade, Jackery.
So viel Leistung bringt die Jackery Explorer 2000 v2
Die Leistung der Explorer 2000 v2 überzeugt. Die Powerstation versorgt Verbraucher mit bis zu 2.200 W. Wer eine Leistungserhöhung benötigt, um etwa schweres Gerät auf Baustellen zu betreiben, kann bis zu 4.400 W aus dem Gerät holen.
Akku und Leistung | |
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Ausgangsleistung |
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Kapazität |
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Akkutechnologie |
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Die Explorer 2000 v2 ist eine der effizientesten Powerstations, die nextpit zum jetzigen Stand im Test hatte. Sie wird nur von der kompakteren Explorer 1000 v2 um Haaresbreite geschlagen. In der Praxis nimmt die Powerstation 2.141 Wh auf. Davon konnte ich 1.920 Wh nutzen, um Endverbraucher mit Strom zu versorgen. Die Effizienz liegt somit bei 89,6 Prozent. Hier halten die Konkurrenten Bluetti und EcoFlow nicht mal ansatzweise mit!
Jackery setzt auf die neueste und sicherste Akku-Technologie: LiFePO4. Jackery setzt auf die neueste und sicherste Akku-Technologie: LiFePO4. Der Hersteller verspricht 70 Prozent der ursprünglichen Kapazität nach 4.000 Ladezyklen.
Eine weitere Möglichkeit ist das Laden über ein Solarpanel (Bestenliste). An die Explorer 2000 v2 könnt Ihr zwei Jackery Solarsaga 200 (Test) anschließen. Mehr geht bei der Powerstation nicht. Die Stromkiste kann nur mit maximal 400 W Solarstrom geladen werden. Das ist verglichen mit anderen Top-Powerstations sehr wenig. Bei der neuen EcoFlow Delta 3 Plus, mit einer Kapazität von 1 kWh, ist die Solareingangsleistung 2,5x so hoch! Klar, Jackery richtet sich an Kunden, die an Camping-Powerstations interessiert sind. Dennoch muss der Leistungsunterschied in meinen Augen nicht so hoch ausfallen.
Test-Fazit zur Jackery Explorer 2000 v2
Jackery geht den einzigartigen Weg weiter – und das verdient Respekt! Nachdem das Unternehmen die beliebte Explorer 1000 v2 (Test) in neuer Form auf den Markt gebracht hat, folgt nun auch die 2-kWh-Powerstation. Mir gefällt der Ansatz Jackerys bestehende Fan-Favoriten einen neuen Anstrich zu verpassen, anstatt neue Reihen auf den Markt zu bringen.
Die Explorer 2000 v2 ist verglichen zum Vorgänger-Modell effizienter, leistungsstärker und verfügt, anders als der Vorgänger über App-Support. Die Jackery Explorer 2000 v2 ist die perfekte Wahl für Leute, die nach einer tragbaren Powerstation fürs Camping suchen, gleichzeitig nicht auf hohe Ausgangsleistung verzichten möchten.
Was mir nicht gefällt, ist das liegengelassene Potenzial der Powerstation. Denn so übersichtlich die Software ist, hat sie deutlich weniger Einstellungsmöglichkeiten als die Apps der Konkurrenz. Um genau zu sein, sind es die selben Funktionen, die auch die Explorer 2000 Plus (Test) unterstützt, die im vergangenen Jahr die erste Jackery-Powerstation mit App-Support war.