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Günstige E-Autos: Beliebter Autobauer greift zum iPhone-Trick

mitsubishi mi tech concept
© Mitsubishi

Nicht nur die deutschen, sondern auch die japanischen Autohersteller haben Schwierigkeiten beim Wechsel vom Verbrenner hin zu einem elektrischen Antrieb. Mitsubishi setzt nun dem Anschein nach auf externe Unterstützung, um bei den batterieelektrisch angetriebenen Fahrzeugen schneller ein eigenes Angebot aufbauen zu können. Der Auftragshersteller Foxconn soll bei der Entwicklung unterstützen und die Fertigung der E-Autos übernehmen, die dann unter dem Namen der Japaner auf den Markt gebracht werden.

Details zur  Kooperation, die in wenigen Wochen offiziell verkündet werden soll, sind noch nicht bekannt geworden. Auf die zu fertigenden Modelle wurde sich demnach auch noch nicht verständigt. Allerdings wurde der Bericht von Kyodo News auch nicht dementiert. Vielmehr ließ Mitsubishi dazu wissen, dass sämtliche Möglichkeiten für ein nachhaltiges Wachstum des Konzerns evaluiert werden.

Demnach wurde zuvor bereits erwogen, sich der zwischen Honda und Nissan geplanten - und zwischenzeitlich wieder abgesagten - Fusion anzuschließen. Die Überlegungen wurden jedoch wieder verworfen, weil der Verlust der Eigenständigkeit befürchtet wurde. Gespräche über eine gemeinsame Software-Entwicklung für die kommenden E-Autos wurden demnach jedoch noch nicht beendet.

Mitsubishi unter Druck, Foxconn sucht Einstieg

Mitsubishi steht hier stärker unter Druck als mancher Konkurrent, denn die Modelle genießen insbesondere in Südostasien eine hohe Popularität. Doch chinesische Fabrikanten versuchen nicht zuletzt in solch preissensiblen Regionen mit günstigen E-Autos Marktanteile zu gewinnen. Ziel des Konzerns ist es daher offenbar, möglichst schnell ein E-Auto zu möglichst niedrigen Kosten bei der Entwicklung, aber auch der Produktion auf den Markt zu bringen.

Gleichzeitig hat auch Foxconn ein großes Interesse an einer Zusammenarbeit. Der aus Taiwan stammende Auftragsfertiger, der vor allem als Produzent für Apples iPhones und Mac-Rechner bekannt ist, versucht schon seit längerem, sich auch als Fahrzeughersteller zu etablieren. Spekulationen um ein Apple-Auto, das von Foxconn geliefert werden sollte, kursierten bereits seit 2014. Im vergangenen Jahr wurde den Gerüchten jedoch endgültig ein Ende bereitet und das “Project Titan” abgesagt.

Für den prominenten Auftragsfertiger dürfte die Entscheidung ein Rückschlag gewesen sein. Beerdigt wurden die Pläne für einen Einstieg in die Autoindustrie wie man jetzt sieht aber nicht.

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Zu den Kommentaren (3)
Matthias Wellendorf

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Als freier Redakteur schreibe ich News-Beiträge und beschäftige mich darüber hinaus vorwiegend mit Notebooks aller Art in Tests und Ratgebern.

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3 Kommentare
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  • 40
    dieCrisa vor 4 Tagen Link zum Kommentar

    Was daran ein "iPhone-Trick" sein soll? Wenn überhaupt, ist es ein "Apple-Trick".

    Tatsächlich aber ist es weder - noch. Das ist schlicht Kapitalismus. Mit wenig Aufwand viel Ertrag erzielen. Das - und nichts anderes - ist "der Trick"; business as usual.

    Die "Schlagzeile" ist - wie so oft - einfach nur Bullshit.


    Würde die Schlagzeile "Foxconn produziert günstige E-Autos für Mitsubishi" lauten, dann fällt mir ein Song vom Palast Orchester ein:

    Kein Schwein clickt mich an
    Keine Sau interessiert sich für mich


    • 62
      René H. vor 3 Tagen Link zum Kommentar

      Auch bei Deiner Überschrift würde viel angeklickt. Auch wenn Mitsubishi nicht mehr so häufig "Flink und leise wie ein Wiesel..." auf deutschen Straßen zu sehen ist.


      • 40
        dieCrisa vor 2 Tagen Link zum Kommentar

        Naja, wenn Du das so siehst...

        Dennoch würde eine KI unter der Überschrift folgenden Inhalt vermuten:

        1. Günstige Elektroautos als Thema
        - Es geht um fundierte E-Autos, die ein breiteres Publikum ansprechen sollen.
        - Ein etablierter oder bekannter Autobauer (z. B. Tesla, VW, BYD oder ein anderer großer Hersteller) bringt ein günstiges Modell auf den Markt.

        2. „iPhone-Trick“ – Was ist damit gemeint?
        Der Hersteller könnte eine Strategie anwenden, die Apple mit dem iPhone nutzt, z. B.:
        - Modulare Upgrades oder Feature:
        Basisversion mit günstiger Hardware, aber kostenpflichtigen Software- oder Feature-Upgrades.
        - Abo-Modelle:
        Funktionen wie bessere Reichweite oder autonomes Fahren könnten pro monatlichem Abo freigeschaltet werden.
        - Günstiges Basismodell mit Upselling:
        Einstiegspreis niedrig halten, aber Extras wie Schnellladen oder bessere Ausstattung kosten extra.
        - Design- und Markenstrategie​:
        Ein E-Auto, das durch cleveres Marketing oder Ökosystem-Vernetzung besonders attraktiv wird.

        3. Welcher Autobauer ist gemeint?
        - Der Artikel könnte sich um Tesla drehen (Model 2 oder ein noch günstigeres Modell mit Software-Abos).
        - Volkswagen könnte mit einem ID.1 oder ID.2 eine ähnliche Strategie verfolgen.
        - Chinesische Hersteller wie BYD oder NIO könnten mit aggressiven Preisen und digitalen Zusatzdiensten auf den Markt drängen.

        4. Fazit des Artikels
        - Die Strategie könnte für Kunden attraktiv sein, da sie eine günstige Einstiegsmöglichkeit in die Elektromobilität bietet.
        - Es könnte aber auch Kritik geben, falls wichtige Funktionen nur gegen Aufpreis verfügbar sind.

        Von Foxconn oder Mitsubishi wird rein gar nichts vermutet. Die vermuteten "iPhone-Tricks" (Punkt 2.) sind zwar interessant (und auch ich hätte hier so etwas eher vermutet), treffen aber auch nicht zu.

        Die Schlagzeile ist und bleibt Bullshit.

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