Zwei Banken sollen neue Gebühren erheben – Was steckt dahinter?


Gleich zwei Banken sollen jüngst eine neue Bearbeitungsgebühr in Höhe zwischen knapp 60 und 80 Euro eingeführt haben. Diese soll dann zum Tragen kommen, wenn Bankkunden Fristen verpassen. Doch hinter den neuen Kosten steckt noch mehr, als es zunächst scheint.
Aktuell sind zwei digitale Schreiben im Umlauf, die sich an die Kunden von Postbank und Advanzia Bank richten. Darin ist von unterschiedlichen Problemen die Rede, die jeweils eine Reaktion des Betroffenen innerhalb einer festgesetzten Frist erfordern. Die wohl wichtigste Info befindet sich jedoch am E-Mail-Ende. Demnach sollen Bearbeitungsgebühren in Höhe von 59,95 Euro (Advanzia Bank) und 79,95 Euro (Postbank) fällig werden, sollte man die gesetzten Fristen verpassen. Müssen sich Bankkunden somit beeilen? Mitnichten!
Bankkunden müssen aufpassen
Wenn Ihr Euch durch die angedrohten Bearbeitungsgebühren genötigt fühlt, den gestellten Aufforderungen schnell nachzukommen, haben diese ihre Wirkung nicht verfehlt. Ihr Zweck war es nämlich lediglich, die Empfänger zu verunsichern und zu unüberlegten Handlungen zu verleiten. Denn bei den beiden Schreiben handelt es sich um Phishing – allerdings mit einer zusätzlichen psychologischen Komponente.
In der angeblichen Postbank-Mail, vor der die Verbraucherzentrale gegenwärtig warnt, ist von einer nicht bestätigten Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) die Rede. Die Bestätigung müsse dabei über einen in der Phishing-Mail hinterlegten Button erfolgen. Und auch die Advanzia Bank-Mail ist ähnlich aufgebaut. Obwohl man Empfänger hier lediglich über eine erforderliche Aktualisierung der Kontoinformationen informiert.
In Wahrheit haben es die Cyberkriminellen auf die Zugangsinformationen zu den Bankkonten abgesehen. So führt die hinterlegte Verlinkung auf eine gefälschte Postbank- respektive Advanzia Bank-Website. Sämtliche hier eingetragenen Informationen werden den Betrügern zugänglich gemacht und können fortan dazu genutzt werden, um die Bankkonten leerzuräumen oder Identitätsdiebstahl zu begehen. Daher empfiehlt die Verbraucherzentrale, Phishing-Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben. Die beiden Mails sehen dabei wie folgt aus:

Bereits hereingefallen?
Solltet Ihr Eure Daten bereits kompromittiert haben, müsst Ihr schnell handeln und Euch mit dem Kundendienst Eurer Bank in Verbindung setzen. Anschließend wird das Konto möglicherweise vorübergehend gesperrt. Zusätzlich wäre eine Anzeige bei der Polizei ratsam. Nicht zwangsläufig, um die Täter zu überführen – dafür ist die Aufklärungsquote in solchen Fällen zu niedrig. Sondern, um im Falle eines Identitätsdiebstahls besser abgesichert zu sein. Zu den weiteren Dienstleistern, deren Namen Cyberkriminelle zurzeit für ihre Machenschaften missbrauchen, gehören VR-Banken, die Targobank und PayPal.
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"Phishingversuch" in den Titel! Dann lesen es die, die es interessiert und nicht alle, die eure Werbung sehen sollen
So langsam gehen mir diese Clickbait Artikel tierisch auf die Nerven. Vielleicht wäre eine Reaktion auf unsere Kommentare unter dem Clickbait Artikel mal vom Autor nett. Oder müsste dann etwa ChatGPT Antworten?
An diesem Punkt war ich schon vor Monaten und habe es aufgegeben, mich über die in absurd regelmäßigen Abständen veröffentlichten Phishing-Artikel aufzuregen. Jeden Montag die gleiche Leier.