Skoda Elroq RS: Kompakt-SUV in besonders sportlicher Form


In anderen Sprachen lesen:
Elektroauto-Fans aufgepasst! Skoda haut mal wieder einen raus. Und zwar den neuen Elroq RS – sozusagen die sportliche Speerspitze unter den Kompakt-SUVs mit Elektroantrieb. Wenn Ihr Bock auf ordentlich Power, eine stattliche Ausstattung und vielleicht sogar eine exklusive Farbe habt, dann ist das euer Ding. Und das Beste: Allradantrieb und ein adaptives Fahrwerk sind auch mit am Start.
Skoda Elroq RS: Sportlich, sportlich!
Der eine oder andere von Euch wird sich noch erinnern: Ende vergangenen Jahres kündigte Skoda bereits den normalen Elroq an. Direkt in drei verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlichen Motoren und Akkus. Jetzt kommt aber das eigentliche Topmodell dazu: der Elroq RS. Der soll ähnlich wie der Enyaq RS (Test) genau die Leute abholen, die es bei E-Autos gerne etwas rasanter mögen. Dafür hat der Hersteller dem Elroq RS einen Allradantrieb und beachtliche 250 kW / 340 PS Systemleistung unter die Haube gepackt, verteilt auf zwei Motoren. Damit geht's laut Skoda in nur 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Und auf den serienmäßigen 21-Zoll-Alufelgen sind bis zu 180 km/h drin.
Beim Akku haben sich die Entwickler von Skoda für die RS-Version einen 84 kWh-Akku (netto 79 kWh) gegönnt. Damit sollt Ihr nach WLTP-Messung bis zu 550 Kilometer weit kommen. Auf der Autobahn, wenn Ihr mal länger unterwegs seid, bleiben davon vermutlich 400 bis 450 Kilometer übrig. Und wenn die Energie mal am Ende ist, könnt Ihr an der Schnellladesäule unter optimalen Bedingungen mit bis zu 185 kW wieder auftanken. Von 10 auf 80 Prozent soll das dann in etwa 26 Minuten erledigt sein. An der Wallbox oder einer normalen Ladesäule könnt Ihr mit bis zu 11 kW Wechselstrom laden.

Adaptives Fahrwerk an Bord
Das neue Topmodell des Elroq kommt serienmäßig mit einem adaptiven Fahrwerk, bei dem Ihr die Dämpfer einstellen könnt, einer Progressivlenkung und schicken Matrix-LED-Scheinwerfern. Der Fahrersitz ist elektrisch verstellbar und hat sogar eine Massagefunktion. Für den Beifahrersitz gibt es diese Extras optional, müsst Ihr also extra für bezahlen. An der Front haben Designer hinter einem schwarzen "Tech-Deck-Face" verschiedene Sensoren und Radarsysteme versteckt. Stichwort: Sicherheit!
Auch in glänzendem Schwarz gehalten sind unter anderem die seitlichen Fensterleisten, die Dachreling, die Motorhaube, der Skoda-Schriftzug hinten und die Außenspiegelkappen. Der Kofferraum fasst ordentliche 470 Liter und wenn Ihr die Rücksitze umklappt, habt Ihr sogar bis zu 1.580 Liter Platz. Die Heckklappe öffnet und schließt elektrisch – mega praktisch!
Neben den normalen Farben, die Ihr schon vom Elroq kennt, gibt es den RS auch in der exklusiven Farbe Mamba-Grün – echt auffällig! Die hinteren Scheiben sind für einen sportlicheren Look abgedunkelt. Und drinnen? Da warten beheizbare Sportsitze auf Fahrer und Beifahrer. Dazu kommt ein Dreispeichen-Sportlenkrad, das auch beheizbar ist. Hinter dem Lenkrad habt Ihr Zugriff auf ein 5 Zoll großes "Digital Cockpit", und in der Mitte thront ein 13 Zoll großer Bildschirm, der von einem Head-up-Display ergänzt wird. Richtig erfreulich: Vier USB-Anschlüsse laden Eure Smartphones mit bis zu 45 Watt. Kabellos geht es vorne aber auch, dann mit bis zu 15 Watt und sogar mit Belüftung, damit Euer Handy nicht überhitzt.
Ein Preis steht noch nicht fest – lässt sich aber erahnen
Tja, und wann Ihr den Skoda Elroq RS endlich beim Händler sehen könnt? Das hat Skoda leider bisher nicht verraten. Aber klar ist, dass der Preis über der bereits erhältlichen Sportline-Variante liegen wird. Die kostet aktuell schon mindestens 48.400 Euro. Also wundert Euch nicht, wenn der RS bei über 50.000 Euro startet. Klingt aber trotzdem nach einem coolen Auto, oder was meint Ihr?